Sachkundelehrgang §11 TierSchG

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Durch das Vorbereitungsseminar können Sie das erforderliche Wissen mit überschaubarem Zeiteinsatz erlangen!

Es wird Sie freuen zu hören, dass der Vorbereitungslehrgang im Zeitraum von vier Tagen die notwendigen Kenntnisse gemäß § 11 TierSchG vermittelt. Sie brauchen dank unseres Lehrgangs nicht wochenlange Kurse besuchen, um sich dieses umfangreiche Wissen anzueignen. Und niemand verlangt von Ihnen, dass Sie Tausende von Seiten lesen.

Alles relevante Wissen wird Ihnen auf leicht verständliche Weise mit großem Praxisbezug und ohne überflüssigen Ballast vermittelt. Sie sparen enorm viel Zeit und kommen schnell zum Ziel. Zudem kostet Sie das Ganze noch viel weniger als ein herkömmlicher Lehrgang.

Antragsteller im Sinne von §11 Abs. 1 Nr. 3, 5, 8a), 8b) TierSchG
Termine 2018:
01.03.2018 – 04.03.2018
21.06.2018 – 24.06.2018
20.09.2018 – 23.09.2018
Veranstaltungsort: Bornheim, NRW
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen

Das Vorbereitungsseminar Sachkundeprüfung nach §11 TierSchG ist geeignet für:

  • gewerbsmäßige Hundehalter wie:

    • Züchter

    • Tierpensionen

    • Hundetagesstätten

  • Tierheime oder Tierschutzorganisationen

  • Tierbörsen

  • und alle Interessierten, wie z.B.

    • Hundesitter

    • Gassigänger

    • Hundehalter

die gemäß §11 Tierschutzgesetz einer Erlaubnis der zuständigen Behörde bedürfen und einen Nachweis über die Sachkunde der verantwortlichen Personen erbringen müssen oder sich für die Inhalte des Sachkundelehrgangs Hundehaltung aus beruflichen Gründen interessieren.

  • Das Seminar vermittelt die notwendigen Kenntnisse gemäß § 11 Abs 1 Nr. 3, 5, 8a), 8b) TierSchG

  • Am vierten Tag findet eine Prüfung im Beisein eines Amtstierarztes statt.

  • Gemäß Schreiben des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) vom 21.07.2014, erfüllt das viertägige Seminar alle erforderlichen Aspekte zur Erlangung der Sachkunde in Bezug auf die Hundezucht, den Handel mit Hunden und für Tierheime im Sinne von §11 Abs. 1 Nr. 3, 8a) und b) TierSchG.

  • Die Anerkennung erfolgte im Hinblick auf die Allgemeine Verwaltungsvorschrift (AVV) zum Tierschutzgesetz. Die obersten Tierschutzbehörden der Länder haben zwischenzeitlich jedoch sorgfältig geprüft, ob diese behördeninterne Vorschrift angewandt werden kann und sind zu einem negativen Ergebnis gekommen.

  • In der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Tierschutz der Länderarbeitsgeminschaft Verbrauchserschutz wurde daher beschlossen, dass keine weiteren Schulungs- und Prüfungsangebote als gleichwertig zum Fachgespräch anerkannt werden. Entsprechend soll auch die Liste der bereits anerkannten Angebote aus der bundesweiten behördeninternen Internetplattform FIS-VL herausgenommen werden.

  • Die zuständigen Behörden treffen bezüglich der Erfüllung der Anforderungen an die Sachkunde weiterhin Einzelfallentscheidungen im Rahmen ihres pflichtgemäßen Ermessens, bei denen die absolvierten Sachkundelehrgänge und -prüfungen der Antragsteller berücksichtigt werden. Verbindliche Anerkennungen bestimmter Schulungen und Prüfungen als Ersatz für ein Fachgespräch bestehen jedoch nicht mehr.

  • Das LANUV erteilt keinem Anbieter von Sachkundelehrgängen eine Empfehlungen für Antragsteller im Sinne von §11 Abs. 1 Nr. 5 und Nr. 8f) TierSchG.

  • Antragsteller im Sinne von §11 Abs. 1 TierSchG nehmen bitte grundsätzlich Kontakt mit ihrem zuständigen Veterinäramt auf. Für Fragen vorab können Sie gerne hier Kontakt mit uns aufnehmen, um die mögliche Vorgehensweise zu erfahren.

  • Nach erfolgreicher Teilnahme am Sachkundelehrgang beantragen Sie Ihre Erlaubnis beim zuständigen Kreisveterinäramt.

  • Lernen Sie von Dozenten, die selber erfolgreich als Hundetrainer, Rechtsanwälte, Tierärzte oder Sachverständige arbeiten!

  • Die Lehrgangsinhalte sind verständlich und auf dem aktuellsten Stand.

Teil 1 Herkunft und Domestikation des Hundes

  • Geschichtliche Entwicklung des Hundes
  • Rollen des Hundes
  • Aufgaben des Hundes
  • Rassehunde

Teil 2 Haltung und Bedürfnisse von Hunden

  • Die Anschaffung eines Hundes
  • Der Hund kommt ins Haus
  • Erstbesuch beim Tierarzt
  • Leinen, Halsbänder, Geschirr
  • Körperpflege
  • Zubehör
  • Die grundlegenden Bedürfnisse des Hundes
  • Beschäftigung für den Hund

Teil 3 Erziehung, Ausbildung, Training

  • Lernverhalten Mensch/Hund
  • Lernformen
  • Hund und Kind
  • Entwicklungsphasen des Hundes
  • Alltagsregeln für Hund und Halter
  • Hundekörpersprache und deren Bedeutung
  • Das Praktische Training
  • Unerwünschte Verhaltensweisen und Verhaltensstörungen
  • Der Hund im öffentlichen Leben
  • Die größten Fehler in der Hundeerziehung

Teil 4 Gewerbsmäßige Haltung von Hunden

  • Tierschutzrelevante Aspekte
  • Gruppenzusammenstellung
  • Hundebetreuung
  • Zwingerhaltung
  • Tierheime-Quarantäne
  • Beantragung der behördlichen Genehmigungen

Teil 5 Gesetzliche Bestimmungen und behördliche Regelungen

  • Tierarzt
  • Fundtiere
  • Hundehaltung gemäß Tierschutz-Hundeverordnung im Einzelnen
  • Verbote/Ordnungswidrigkeiten/Bußgeld
  • Straftaten
  • Haftung
  • Vertragsgestaltung/AGB
  • Tod des Hundes

Teil 6 Veterinärmedizinische Grundlagen

  • Merkmale eines gesunden Hundes
  • Infektionskrankheiten des Hundes
  • Parasiten des Hundes
  • Impfschutz
  • Der Hund auf Reisen
  • Erste Hilfe beim Hund

Teil 7 Bedeckung und Trächtigkeit der Hündin

  • Zyklusphasen der Hündin, Zykluskontrolle
  • Bedeckung
  • Trächtigkeit
  • Welpenentwicklung

Teil 8 Geburt und Welpenaufzucht

  • Vorbereitungen durch den Halter
  • Anzeichen der Geburt
  • Überwachung der Geburt
  • Die normale Geburt
  • Geburtsstörungen und Geburtshilfe
  • Versorgung von Hündin und Welpen nach der Geburt
  • Entwicklung der Welpen
  • Entwicklung des Junghundes
  • Unterbringung der Welpen
  • Mutterlose Aufzucht
  • Abgabe und Verkauf

Teil 9 Krankheiten der Hündin und der Welpen, Parasiten, Kastration, Sterilisation

  • Krankheiten der Hündin in der Trächtigkeit
  • Spontanabort und Abortauslösung
  • Krankheiten der Welpen und ihre Prophylaxe
  • Parasiten des Hundes
  • Kastration und Sterilisation

Teil 10 Die Verantwortung der Züchter

  • Crashkurs Genetik
  • Die Zucht beeinflussende Merkmale
  • Kurz- und Langschädel
  • Das Skelett
  • Die Augen
  • Die Fellfarben
  • Weitere häufig in der Praxis auftretende Gendefekte

Teil 11 Tierschutz

  • Tierschutz im In- und Ausland
  • Einfuhr und Verbringen von Hunden aus dem Ausland

Teil 12 Grundlagen der Ernährung

  • Verdauung des Hundes
  • Erläuterung der einzelnen Nährstoffe
  • Fertigfutter
  • BARF
  • Ernährung eines Welpen
  • Ernährung während der Trächtigkeit
  • Ernährung im Krankheitsfall bzw. futterbedingte Krankheiten

Das Konzept

Der Vorbereitungslehrgang vermittelt auf angenehme und einfache Weise Kenntnisse in den Themenbereichen Verhaltensbiologie, Erziehung, Ausbildung, Körpersprache, Training und Verhalten des Hundes, gewerbsmäßige Haltung und Haltung im Rudel. Des Weiteren werden die Bereiche Ernährung, Gesundheit, Erste Hilfe und Tierschutz behandelt. Das Thema Hundezucht beinhaltet die Bedeckung, die Trächtigkeit, die Geburt und die Aufzucht der Welpen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Lehrgangs sind die gesetzlichen Grundlagen und behördliche Regelungen.

Sachkundelehrgang für Antragsteller nach §11 Abs. 1 Nr. 3, 5, 8a), 8b) TierSchG

Der Lehrgang findet in Nordrhein Westfalen statt. Er beinhaltet die allgemein notwendigen Wissensbereiche. Die Dauer des Sachkundelehrgangs beträgt insgesamt vier Tage. Die Teilnahme ist an allen vier Tagen erforderlich.

Gemäß Schreiben des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) vom 21.07.2014, erfüllt das viertägige Seminar alle erforderlichen Aspekte zur Erlangung der Sachkunde in Bezug auf die Hundezucht, den Handel mit Hunden und für Tierheime im Sinne von §11 Abs. 1 Nr. 3, 8a) und b) TierSchG.

Die Anerkennung erfolgte im Hinblick auf die Allgemeine Verwaltungsvorschrift (AVV) zum Tierschutzgesetz. Die obersten Tierschutzbehörden der Länder haben zwischenzeitlich jedoch sorgfältig geprüft, ob diese behördeninterne Vorschrift angewandt werden kann und sind zu einem negativen Ergebnis gekommen.

In der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Tierschutz der Länderarbeitsgeminschaft Verbrauchserschutz wurde daher beschlossen, dass keine weiteren Schulungs- und Prüfungsangebote als gleichwertig zum Fachgespräch anerkannt werden. Entsprechend soll auch die Liste der bereits anerkannten Angebote aus der bundesweiten behördeninternen Internetplattform FIS-VL herausgenommen werden.

Die zuständigen Behörden treffen bezüglich der Erfüllung der Anforderungen an die Sachkunde weiterhin Einzelfallentscheidungen im Rahmen ihres pflichtgemäßen Ermessens, bei denen die absolvierten Sachkundelehrgänge und -prüfungen der Antragsteller berücksichtigt werden. Verbindliche Anerkennungen bestimmter Schulungen und Prüfungen als Ersatz für ein Fachgespräch bestehen jedoch nicht mehr.

 

Das LANUV erteilt keinem Anbieter von Sachkundelehrgängen eine Empfehlungen für Antragsteller im Sinne von §11 Abs. 1 Nr. 5 und Nr. 8f) TierSchG.

Alle Antragsteller im Sinne von §11 Abs. 1 Nr. 5 bitte hier Kontakt aufnehmen, um die mögliche Vorgehensweise zu erfahren.

Als Vorbereitung auf das Seminar haben Sie die Möglichkeit, eine Literaturliste anzufordern. Außerdem erhalten Sie auf Anforderung das Seminarscript nach Zahlungseingang der Seminargebühren.

Die Seminargebühren des Lehrgangs belaufen sich auf € 335,00 inklusive 19% Mehrwertsteuer.

Am vierten Tag des Lehrgangs führen wir eine Prüfung mit einem amtlichen Tierarzt/einer amtlichen Tierärztin durch. Die Prüfungsgebühr beträgt € 30,00 inclusive 19% Mehrwertsteuer.

Nach der Auswertung der Ergebnisse durch die Dozenten und den Tierarzt, erhalten Sie bei Bestehen ein Teilnahmezertifikat mit Ihren Prüfungsergebnissen zur Vorlage bei Ihrem zuständigen Veterinäramt.

Häufige Fragen zum Vorbereitungslehrgang
gemäß § 11 Abs 1 Nr. 3, 5, 8a), 8b) TierSchG

Was kostet das Vorbereitungsseminar?
Die Preise für den Vorbereitungslehrgang gliedern sich wie folgt auf:
Sachkundelehrgang: € 335,00 incl. Mehrwertsteuer
Prüfung unter Anwesenheit eines Amtstierarztes: € 30,00 incl. Mehrwertsteuer

Kommen noch weitere Kosten auf mich zu?
Anfallende Kosten für An- und Abfahrt, Verpflegung, Parkgebühren und Übernachtungskosten werden von uns nicht übernommen. Getränke, Snacks, belegte Brötchen oder ein Mittagessen (je nach Standort) können gegen ein geringes Entgelt erworben werden.

Wie lange dauert das Vorbereitungsseminar?
Insgesamt 4 Tage

Ich bin nicht aus NRW, sondern komme aus Baden Württemberg. Wird der Kurs dort auch anerkannt?
Bisher haben wir ausschließlich positive Erfahrungen gemacht, können es aber nicht garantieren. Es ist wichtig, vor Kursbuchung mit dem jeweiligen Veterinäramt zu klären, ob es den Sachkundelehrgang anerkennt. Diese Entscheidung trifft jedes Veterinäramt für sich. Sollten seitens Ihres Veterinäramtes Fragen bestehen, können wir hier gerne weitere Informationen zur Verfügung stellen.

Welche Grundkenntnisse sind nötig?
Die Inhalte richten sich sowohl an bereits hundeerfahrene Menschen als auch an Anfänger. Jeder kann die für ihn wichtigen Lerninhalte daraus entnehmen.

Muss ich an allen vier Tagen am Seminar teilnehmen?
Die Antwort ist JA in Großbuchstaben! Zum einen ist dies eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung und zum anderen wird im Lehrgang speziell auf die Anforderungen für den Sachkundenachweis eingegangen.

Ich habe z.Z. keinen Hund. Kann ich den Sachkundelehrgang trotzdem absolvieren?
JA.

Was bedeuten die einzelnen Nr. bei der Aufführung des §11 TierSchG?
§11 Abs. 1 Nr. 3 TierSchG Erlaubnispflicht für Antragsteller, die Tiere in einem Tierheim oder in einer ähnlichen Einrichtung halten (auch größere Pflegestellen)
§11 Abs. 1 Nr. 5 TierSchG Erlaubnispflicht für die Einfuhr oder das Verbringen von Wirbeltieren, die nicht Nutztiere sind, zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung in das Inland oder für die Vermittlung der Abgabe solcher Tiere ab 01.08.2014
§11 Abs. 1 Nr. 8a) TierSchG Erlaubnispflicht für die gewerbsmäßige Zucht von Wirbeltieren
§11 Abs. 1 Nr. 8b) TierSchG Erlaubnispflicht für den gewerbsmäßigen Handel mit Wirbeltieren
§11 Abs. 1 Nr. 8f) TierSchG Erlaubnispflicht, gewerbsmäßig für Dritte Hunde auszubilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anzuleiten

Änderungen des Tierschutzgesetzes
Mit der Änderung des Tierschutzgesetzes im Juli 2013 wurden u.a. folgende neue oder erweiterte Regelungen getroffen:

Mehr Rechtssicherheit bei der Anwendung des Qualzuchtverbotes

Wer Wirbeltiere, die nicht Nutztiere sind, zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder einer sonstigen Gegenleistung in das Inland verbringen oder einführen oder die Abgabe solcher Tiere, die in das Inland verbracht oder eingeführt werden sollen oder worden sind, gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung vermitteln will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.

Alle Personen, die dabei mit den Tieren umgehen, sollen die erforderliche Sachkunde besitzen.

Beim Verkauf von Heimtieren müssen dem neuen Tierhalter künftig schriftliche Informationen über die wesentlichen Bedürfnisse des Tieres mitgegeben werden.

Ebenfalls erlaubnispflichtig wird die gewerbsmäßige Hundeausbildung.

Tierbörsenbetreiber müssen künftig weitergehende Anforderungen erfüllen.

Weitere Informationen zum §11 Tierschutzgesetz finden Sie auch in unserem BLOG.