Ratgeber

Hund bellt – was tun?

Es gibt viele Situationen, in denen das Bellen des Hundes überaus unangenehm sein kann. Nicht nur für den Vierbeiner bedeutet anhaltendes Bellen enormen Stress, auch der Hundehalter wird bei diesem Problem leicht ungeduldig und auch das nachbarschaftliche Verhältnis kann durch ständiges Bellen des Hundes arg unter Mitleidenschaft gezogen werden. Sei es, dass die Fellnase ständig bellt, wenn sie alleine zu Hause ist, oder dass er ständig Passanten am Gartenzaun verbellt, oder auch nachts bei jedem Geräusch sofort anschlägt, das Problem muss alleine schon dem Befinden des Hundes zuliebe aus der Welt geschaffen werden.

Der Hund bellt, ein Zeichen für Unwohlsein

Hunde geben uns durch ihr Bellen zu verstehen, dass etwas für sie nicht in Ordnung ist. Dies können stressige Situationen der verschiedensten Art sein. Hier ist der erste Schritt immer, die Ursachen herauszufinden, bevor mit gezieltem Training und Änderung der jeweiligen Situationen Abhilfe geschafft werden kann.

Schlägt der Hund stets nachts an, hilft es oft, nur den Schlafplatz zu verändern. Man verlegt das Körbchen vom Gang an einen weniger hellhörigen Ort im Haus, und schon kann das Problem des nächtlichen Bellens gelöst sein.

Bellt der Hund ständig am Gartenzaun, empfiehlt es sich zunächst nur noch zusammen mit dem Hund an der Leine in den Garten zu gehen. So haben die Hundehalter jederzeit die Möglichkeit, einzugreifen. Verantwortungsbewusste Hundehalter üben dies mit Konsequenz aus, im Notfall hilft oft auch ein Besuch beim Hundetrainer.

Der Hund bellt aus Unter- oder Überforderung

Auch Hunde müssen entsprechend ihrer Rasse und ihres Charakters geistig und körperlich ausgelastet werden. Sind die Hunde über- oder unterfordert, können Sie, ähnlich wie das Quengeln eines Kindes, durch Bellen darauf aufmerksam machen. Wenn der Hund ständig bellt, sobald man ihn alleine im Haus lässt, helfen ausgedehnte Spaziergänge, bevor Herrchen und Frauchen das Haus verlassen. Ist der Vierbeiner dann so richtig ausgepowert, verschläft er garantiert die Abwesenheit seiner Halter. Man sollte dann aber auf keinen Fall vergessen, wirklich genügend frisches Wasser bereit zu stellen. Nach erhöhter Aktivität hat der Vierbeiner, wie Menschen auch, mehr Durst.

Auch Spielzeug, riesige Kauknochen, Geschicklichkeitsspiele oder neue Aufgaben können die Auslastung des Hundes verbessern, und er vergisst automatisch das Bellen.

Auf jeden Fall sollte man dieses Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen. Natürlich bellt jeder Hund ab und an, doch alles außerhalb der Norm wird zur Belastung für Mensch und Tier. Bekommt man das Bellen alleine nicht in den Griff, sollte man zeitnah Hilfe von Dritten in Anspruch nehmen, auch dem Vierbeiner zuliebe.

Eine Empfehlung unsererseits ist unter anderem die Seite Hund bellt, auf welcher auch wir vorgestellt werden. Denn neben vielen Tipps für die unterschiedlichsten Situationen, in denen ein Hund bellt, wird auch unser Ratgeber vorgestellt.