Hundetrainer

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Antragsteller nach §11 Abs. 1 Nr. 8f) TierSchG

Termin: Blog 1 02.06.-03.06.2016; Blog 2 neue Termine in 2016
Veranstaltungsort: Bornheim, NRW
Mindestteilnehmerzahl: 20 (ohne Hund)

  • Das Seminar ist geeignet für Hundetrainer, die ihre Sachkunde ihrem zuständigen Veterinäramt nachweisen müssen.

  • Das Seminar dient zur Vorbereitung auf die Prüfung nach §11 Abs. 1 Nr. 8f) TierSchG

  • Lernen Sie von Dozenten, die selber erfolgreich als Hundetrainer, Rechtsanwälte, Tierärzte oder Sachverständige arbeiten!

  • Die Lehrgangsinhalte sind verständlich, auf aktuellem Stand und beinhalten die allgemein notwendigen Wissensbereiche.

  • Die Dauer des Vorbereitungsseminars beträgt 6 Tage.

Teil 1 Domestikation des Hundes

  • Rollen des Hundes
  • Rassespezifisches Verhalten

Teil 2 Verhaltensbiologische (ethologische) Grundlagen des Hundeverhaltens

  • Individualentwicklung (Ontogenese)
  • Spielverhalten
  • Agressionsverhalten
  • Jagdverhalten
  • Soziale Organisation
  • Fortpflanzungsverhalten
  • Funktionskreise des kategorisierten Verhaltens

Teil 3 Lernverhalten

  • Lernformen
  • Klassische Konditionierung
  • Operante / instrumentelle Konditionierung
  • Lerntheorie
  • Formales, soziales Lernen

Teil 4 Kommunikation

  • Ausdrucksverhalten des Hundes
  • Andere Kommunikationsformen des Hundes
  • Hund-Mensch-Kommunikation
  • Mensch-Hund-Kommunikation
  • Kommunikation zwischen Trainer und Hundehalter

Teil 5 Gesetzliche Bestimmungen und behördliche Regelungen

    • Das Recht rund um Hund & Co.
      • Die wichtigsten tierschutzrechtlichen Regelungen
      • Die Erlaubnispflicht nach §11 TierSchG
      • Die Befugnisse der Behörden
      • Das Grundgesetz
      • Haltungsbedingungen
      • Die Haftung für Schäden durch Tiere
      • Vertragsgestaltung
      • Die Tierhaltung in Miet- und Eigentumswohnungen
      • Die Hundesteuer

 

  • Das Tier als Fundsache
    • Die Perspektive des Tierhalters: Such- und Meldepflicht?
    • Die Perspektive des Finders
    • Die Perspektive des Tierheims

Teil 6 Veterinärmedizinische Grundlagen

  • Merkmale eines gesunden Hundes
  • Infektionskrankheiten des Hundes
  • Parasiten des Hundes
  • Impfschutz
  • Der Hund auf Reisen
  • Erste Hilfe beim Hund

Teil 7 Bedeckung und Trächtigkeit der Hündin

  • Zyklusphasen der Hündin, Zykluskontrolle
  • Bedeckung
  • Trächtigkeit
  • Welpenentwicklung

Teil 8 Geburt und Welpenaufzucht

  • Vorbereitungen durch den Halter
  • Anzeichen der Geburt
  • Überwachung der Geburt
  • Die normale Geburt
  • Geburtsstörungen und Geburtshilfe
  • Versorgung von Hündin und Welpen nach der Geburt
  • Entwicklung der Welpen
  • Entwicklung des Junghundes
  • Unterbringung der Welpen
  • Mutterlose Aufzucht
  • Abgabe und Verkauf

Teil 9 Krankheiten der Hündin und der Welpen, Parasiten, Kastration, Sterilisation

  • Krankheiten der Hündin in der Trächtigkeit
  • Spontanabort und Abortauslösung
  • Krankheiten der Welpen und ihre Prophylaxe
  • Parasiten des Hundes
  • Kastration und Sterilisation

Teil 10 Die Verantwortung der Züchter

  • Crashkurs Genetik
  • Die Zucht beeinflussende Merkmale
  • Kurz- und Langschädel
  • Das Skelett
  • Die Augen
  • Die Fellfarben
  • Weitere häufig in der Praxis auftretende Gendefekte

Teil 11 Praktische Vorbereitung

  • Einschätzung des Ausbildungsstandes von Hund und Halter
  • Einschätzung der Persönlichkeit von Hund und Halter
  • Kommunikation mit Mensch und Hund
  • Erfragen und Eingrenzen des Trainingsziels
  • Erklären verschiedener Ausbildungswege (Theorie)
  • Praktische Umsetzung des ersten Ausbildungsschrittes
  • Timing in der praktischen Arbeit mit Hund und Halter

Das Vorbereitungsseminar vermittelt auf angenehme und einfache Weise Kenntnisse in den Themenbereichen Verhaltensbiologie, Erziehung, Ausbildung, Körpersprache, Training und Verhalten des Hundes, gewerbsmäßige Haltung und Haltung im Rudel. Des Weiteren werden die Bereiche Ernährung, Gesundheit, Erste Hilfe und Tierschutz behandelt. Das Thema Hundezucht beinhaltet die Bedeckung, die Trächtigkeit, die Geburt und die Aufzucht der Welpen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Lehrgangs sind die gesetzlichen Grundlagen und behördliche Regelungen.

 

Der Kurs ist geeignet für Hundetrainer, welche ihre Sachkunde ihrem Veterinäramt nachweisen müssen. Das betrifft alle Hundetrainer, die bereits eine Ausbildung absolviert haben oder sich selbst auf verschiedenen Seminaren und Workshops fortgebildet haben. Auch praktische Kenntnisse und Erfahrungen sollten bereits vorhanden sein. Dazu gehören auch alle Personen, die bereits als Trainer arbeiten oder in einer Hundeschule beschäftigt sind. Trainer, die in einem Hundesportverein tätig sind, können sich über den heutigen Wissensstandard gewerblicher Hundetrainer informieren.

 

Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Prüfung der Sachkunde. Dabei ist es egal von welcher Institution die Prüfung ausgerichtet wird (D.O.Q. Test pro, Fachgespräch mit den Mitarbeitern des Veterinäramtes, externe Prüfer, Prüfung der Tierärztekammern usw.)

 

Ob der Lehrgang zusammen mit Ihren bisherigen Ausbildungen von Ihrem Veterinäramt als Sachkundenachweis anerkannt wird, liegt im Ermessen der jeweils zuständigen Behörde. Es kann gut sein, dass der Vorbereitungslehrgang allein schon zum Nachweis der Sachkunde genügt. Ob aber nur der Vorbereitungslehrgang gemacht werden muss oder dieser Sie auf eine vom Veterinäramt geforderte Prüfung vorbereitet, klären Sie bitte mit dem Sachbearbeiter Ihres Veterinäramtes.

 

Bitte nehmen Sie dazu unbedingt mit Ihrem Veterinäramt Kontakt auf und klären Sie ab, was für eine Prüfung Sie erwartet. Stellen Sie gerne den Antrag, dass der Vorbereitungskurs allein schon ausreichend für die Anerkennung der Sachkunde genügt.

 

Aufgrund der Aussage des Veterinäramtes können Sie dann entscheiden, ob unser Vorbereitungskurs den Anforderungen entspricht. Sollten Fragen hinsichtlich der Ausbildungsinhalte bestehen, können Sie uns gerne kontaktieren.

 

Die Dauer des Seminars beträgt insgesamt sechs Tage und beinhaltet vier theoretische und zwei praktische Ausbildungstage. Die genauen Ausbildungsinhalte des Vorbereitungslehrgangs können Sie hier anfordern.

 

Die Seminargebühren des gesamten Lehrgangs belaufen sich auf € 797,00 inklusive 19% Mehrwertsteuer.

 

Termin Blog 1 (Teile 5, 6, 7, 8, 9 und 10): 02.06.2016-03.06.2016

Termin Blog 2 (Teile 1, 2, 3, 4 und 11): in Vorbereitung

Blog 1 und Blog 2 können getrennt gebucht werden

 

Die Gebühren bei Einzelbuchung betragen:

Für Blog 1: € 227,00 inklusive 19% Mehrwertsteuer

Für Blog 2: € 647,00 inklusive 19% Mehrwertsteuer

 

Veranstaltungsort: Bornheim, NRW

Häufige Fragen zum Vorbereitungsseminar
gemäß § 11 Abs 1 Nr. 8f) TierSchG

Was kostet der Lehrgang?
Vorbereitungslehrgang für Hundetrainer: € 797,00
incl. Mehrwertsteuer

 

Kommen noch weitere Kosten auf mich zu?

Anfallende Kosten für An- und Abfahrt, Verpflegung, Parkgebühren und Übernachtungskosten werden von uns nicht übernommen.Getränke, Snacks, belegte Brötchen oder ein Mittagessen (je nach Standort) können gegen ein geringes Entgelt erworben werden.

 

Wie lange dauert der Vorbereitungslehrgang?
Vorbereitungslehrgang für Hundetrainer: 6 Tage

 

Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs ist geeignet für Hundetrainer welche ihre Sachkunde ihrem Veterinäramt nachweisen müssen. Das betrifft alle Hundetrainer, die bereits eine Ausbildung absolviert haben oder sich selbst auf verschiedenen Seminaren und Workshops fortgebildet haben. Auch praktische Kenntnisse und Erfahrungen sollten bereits vorhanden sein. Dazu gehören auch alle Personen, die bereits als Trainer arbeiten oder in einer Hundeschule beschäftigt sind. Trainer, die in einem Hundesportverein tätig sind, können sich über den heutigen Wissensstandard gewerblicher Hundetrainer informieren.

 

Erfolgt im Rahmen des Lehrgangs auch eine Prüfung nach §11 Abs. 1 Nr. 8f) TierSchG?
Nein. Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Prüfung der Sachkunde.Dabei ist es egal von welcher Institution die Prüfung ausgerichtet wird (D.O.Q. Test pro, Fachgespräch mit den Mitarbeitern des Veterinäramtes, externe Prüfer, Prüfung der Tierärztekammern usw.)

 

Wird der Lehrgang zusammen mit meinen bisherigen Ausbildungen von meinem Veterinäramt als Sachkundenachweis anerkannt?
Das liegt im Ermessen der jeweils zuständigen Behörde (Ihr örtliches Veterinäramt). Es kann gut sein, dass der Vorbereitungslehrgang allein schon zum Nachweis der Sachkunde genügt. Ob aber nur der Vorbereitungslehrgang gemacht werden muss oder dieser Sie auf eine vom Veterinäramt geforderte Prüfung vorbereitet, klären Sie bitte mit dem Sachbearbeiter Ihres Veterinäramtes.

Bitte nehmen Sie dazu unbedingt mit Ihrem Veterinäramt Kontakt auf und klären Sie ab, was für eine Prüfung Sie erwartet. Stellen Sie gerne den Antrag, dassder Vorbereitungskurs allein schon ausreichend für die Anerkennung der Sachkunde genügt.

Aufgrund der Aussage des Veterinäramtes können Sie dann entscheiden, ob unser Vorbereitungskurs den Anforderungen entspricht. Sollten Fragen hinsichtlich der Ausbildungsinhalte bestehen, können Sie uns gerne kontaktieren.

 

Allgemeines

 

Ich habe z.Z. keinen Hund. Kann ich den Sachkundelehrgang trotzdem absolvieren?
JA.

 

Was bedeuten die einzelnen Nr. bei der Aufführung des §11 TierSchG?
§11 Abs. 1 Nr. 3 TierSchG Erlaubnispflicht für Antragsteller, die Tiere in einem Tierheim oder in einer ähnlichen Einrichtung halten (auch größere Pflegestellen)
§11 Abs. 1 Nr. 5 TierSchG Erlaubnispflicht für die Einfuhr oder das Verbringen von Wirbeltieren, die nicht Nutztiere sind, zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung in das Inland oder für die Vermittlung der Abgabe solcher Tiere ab 01.08.2014
§11 Abs. 1 Nr. 8a) TierSchG Erlaubnispflicht für die gewerbsmäßige Zucht von Wirbeltieren
§11 Abs. 1 Nr. 8b) TierSchG Erlaubnispflicht für den gewerbsmäßigen Handel mit Wirbeltieren
§11 Abs. 1 Nr. 8f) TierSchG Erlaubnispflicht, gewerbsmäßig für Dritte Hunde auszubilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anzuleiten

 

Änderungen des Tierschutzgesetzes
Mit der Änderung des Tierschutzgesetzes im Juli 2013 wurden u.a. folgende neue oder erweiterte Regelungen getroffen:

Mehr Rechtssicherheit bei der Anwendung des Qualzuchtverbotes

Wer Wirbeltiere, die nicht Nutztiere sind, zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder einer sonstigen Gegenleistung in das Inland verbringen oder einführen oder die Abgabe solcher Tiere, die in das Inland verbracht oder eingeführt werden sollen oder worden sind, gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung vermitteln will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.

Alle Personen, die dabei mit den Tieren umgehen, sollen die erforderliche Sachkunde besitzen.

Beim Verkauf von Heimtieren müssen dem neuen Tierhalter künftig schriftliche Informationen über die wesentlichen Bedürfnisse des Tieres mitgegeben werden.

Ebenfalls erlaubnispflichtig wird die gewerbsmäßige Hundeausbildung.

Tierbörsenbetreiber müssen künftig weitergehende Anforderungen erfüllen.

Weitere Informationen zum §11 Tierschutzgesetz finden Sie auch in unserem BLOG.

Vorbereitungsseminar